Leitbild

LEITBILD
Unterricht
Es ist uns besonders wichtig, jedes Kind in seiner Individualität wahrzunehmen und entsprechend zu fordern und zu fördern. Wir versprechen uns davon, dass jedes Kind optimale Lernerfolge erzielen kann. Deshalb gibt es bei uns differenzierte Unterrichts- und Arbeitsformen, wie z.B. Gruppen-, Partner- und Wochenplanarbeit sowie Lernen an Stationen.
Zusätzlich gibt es für viele Klassen einen Stützkurs und bei Bedarf eine Hausaufgabenbetreuung am Nachmittag. Durch regelmäßige Elterngespräche geben wir Rückmeldung über das Verhalten, Arbeiten und Lernen jedes einzelnen Kindes. Bei entsprechender Begabung melden wir Dritt- und Viertklässler zu Kursen der Kinder-Akademie / Kinder-Universität an.
Wir legen besonderen Wert auf ein gutes Lernklima, indem wir respektvoll miteinander umgehen. Wir verstehen darunter, dass wir offen kommunizieren und kooperativ zusammenarbeiten und uns gegenseitig helfen. Auch wertschätzende Rückmeldungen sind uns wichtig. Denn so macht Schule Spaß und es wird Freude am Lernen ermöglicht.
Handlungsorientierter Unterricht ist uns wichtig. Praxisnahes Arbeiten hilft den Kindern, Zusammenhänge zu verstehen. So finden z.B. in den Klassen 1 und 2 Experimente zum „Schwimmen & Sinken“ und zur „Luft“ statt, in den Klassen 3 und 4 gibt es beispielsweise Experimente zum „Wasser“, zum „Feuer“ und „Experimente mit Lebensmitteln“. Ergänzend dazu gibt es bei uns jahreszeitliche oder themenabhängige Aktionen wie z.B. den Apfeltag und das Weihnachts- oder Osterbasteln. Gerne greifen wir auf die Hilfe von Eltern zurück.
Es ist uns ein Anliegen, dass Kinder auch in offenen Unterrichtsformen lernen können. Kinder werden dabei an selbständiges Arbeiten herangeführt und üben sich in eigenständiger Zeiteinteilung.
Unterschiedliche Sozialformen sind feste Bestandteile unseres Unterrichts. In einigen Klassen werden Wochenplan, Freiarbeit und das Lernen an Stationen praktiziert sowie Elemente der Montessori-Pädagogik berücksichtigt.
Lerngänge sind ein unverzichtbarer Teil unserer Unterrichtskultur. Dadurch werden die Schülerinnen und Schüler auf vielfältige Art und Weise an die Unterrichtsthemen herangeführt. Bei uns an der Schule sind deshalb z.B. Theater- und Büchereibesuche, Waldlerngänge und der Besuch einer Schaffarm seit mehreren Jahren fest etabliert.
Wir lassen uns in unserer pädagogischen Arbeit durch Experten unterstützen. Dies bedeutet für uns, dass wir unseren Unterricht öffnen und mit Experten kooperieren, u.a. mit Eltern, die durch ihre Kompetenzen den Unterricht bereichern.
Professionalität der Lehrkräfte
Regelmäßige Fortbildungen und Kooperationen sind wesentliche Bestandteile unserer Professionalität. Wir bereichern und entlasten uns dadurch gegenseitig und arbeiten so effektiver. Zusätzlich stärkt das unsere Gemeinschaft. Deshalb gibt es bei uns Planungsnachmittage in jeder Klassenstufe, Materialaustausch, auch nach Fortbildungen, kollegialer Austausch bei Problemen und arbeitsteiliges Vorgehen. Darüber hinaus geben wir uns gegenseitig Hilfestellung bei der Einleitung von Fördermaßnahmen wie z.B. bei LRS, Dyskalkulie und ADHS.
Auch auf Schulleitungsebene finden mehrmals im Jahr Treffen zum Austausch aller Bad Friedrichshaller Grundschulen statt (einschließlich der Grundschule Offenau).
Ein wichtiger Aspekt unserer pädagogischen Arbeit ist die Motivation der Schülerinnen und Schüler zum Lernen. In den Klassen 1 und 2 wird weitgehend ohne Notendruck gearbeitet. Lob und positive Verstärker fördern die Lernbereitschaft in allen Klassen. Im Sinne einer guten Rhythmisierung integrieren wir Entspannungs- und Bewegungsphasen (z.B. Aktivierungsspiele und -lieder) in den Unterrichtsvormittag.
Schul- und Klassenklima
Alle am Schulleben Beteiligten gehen respektvoll miteinander um. Wir verstehen darunter, dass wir offen und kooperativ sind, uns gegenseitig helfen und eine Gesprächskultur pflegen, die von gegenseitiger Wertschätzung geprägt ist. Auch konstruktive Kritik ist möglich.
Wir achten auf eine anregende und angenehme Lernumgebung. Damit wollen wir erreichen, dass sich alle am Schulleben Beteiligten wohlfühlen und ein Klima geschaffen wird, in dem alle gut lernen und arbeiten können. Im Rahmen unserer Möglichkeiten werden unsere schulischen Räumlichkeiten ansprechend gestaltet. Eine vorbereitete Lernumgebung, unterschiedliche Lernangebote und die Ausstellung von Schülerarbeiten in den Klassenzimmern und den Fluren tragen u.a. dazu bei.
Uns ist es besonders wichtig, über den Unterricht hinausgehend gemeinsame Aktivitäten zu gestalten. Dadurch werden Begegnungen ermöglicht und das „Wir-Gefühl“ wird gestärkt. Wir erreichen das durch Ausflüge und Lerngänge, Lesenächte und Klassenfeste, den Schullandheimaufenthalt in den Klassen 4, Theaterbesuche, Sporttage (z.B. Bundesjugendspiele, Fußball- und Zweierballturniere), und Schulfeste (z.B. die Weihnachtsfeier und das Sommerfest).
Vereinbarte Regeln sind uns wichtig, denn sie geben unserer Schulgemeinschaft Struktur. Durch die Regeln erhalten die Kinder Orientierung, Störungen im Unterricht können begegnet werden und ein respektvoller Umgang miteinander ist möglich. Deshalb lernen die Kinder die an der Schule geltenden allgemeinen Regeln kennen und vereinbaren mit ihren Lehrkräften Regeln, die im Klassenzimmer gelten und im Sozialtraining „Benni“ eingeübt werden. Zusätzlich werden Probleme, die in der Klasse auftreten, z.B. im Klassenrat thematisiert und aufgearbeitet.
Inner- und außerschulische Partnerschaften
Wir wollen, dass alle am Schulleben Beteiligten vertrauensvoll und kooperativ miteinander umgehen. Darunter verstehen wir, dass im Netzwerk zwischen Schulleitung, Kollegium, Eltern, Schulsozialarbeit, Musikschule, Förderverein, Kindergärten, Nachbarschulen, Fördereinrichtungen, Kirchen, Schulträger und Schulbehörde partnerschaftlich gearbeitet wird.
Der Informationsaustausch, die Transparenz und die offene Kommunikation sind gewährleistet, Absprachen sind verbindlich und Vereinbarungen werden eingehalten. Elemente unserer partnerschaftlichen Zusammenarbeit sind:
- Die Leitung unserer Schule arbeitet als Team und Lehrerinnen sowie Lehrer werden in Entscheidungen einbezogen.
- Die Kolleginnen und Kollegen kooperieren bei der Abstimmung der Unterrichtsinhalte und Unterrichtsvorbereitung und treffen Zielvereinbarungen sowohl auf der Ebene der Klassenstufen und Fachschaften als auch klassenübergreifend.
- Mit den Eltern sind wir im Gespräch und wertschätzen deren Unterstützung z.B. bei Festen oder besonderen Aktionen wie dem Apfeltag, der Einschulungsfeier, dem Weihnachtsbasteln, der Fahrradprüfung oder bei Klassenausflügen und Lerngängen.
- Wir arbeiten intensiv und regelmäßig mit der Schulsozialarbeit zusammen, die in der Klassenstufe 1 das Sozialtraining „Benni“ durchführt, in den Klassen 3 und 4 und nach Bedarf den „Klassenrat“ anbietet, in den Klassen 3 das Projekt „Echt stark“ sowie in den Klassen 4 „Wen Do“ durchführt. Ebenso steht sie im Bedarfsfall den Lehrkräften und Eltern in Erziehungsfragen beratend, begleitend und vermittelnd zur Seite.
- Lehrkräfte der „Musikschule Unterer Neckar“ unterrichten im Rahmen der Kooperation unsere Schülerinnen und Schüler im Instrumentenspiel. Sie leiten unseren Schulchor und bereichern schulische Veranstaltungen wie z.B. die Einschulungsfeier oder die Weihnachtsfeier durch musikalische Beiträge.
- Die Schule ist durch eine Lehrkraft im Vorstand des Fördervereins vertreten, welcher als Partner der Schule Anschaffungen finanziert, Zuschüsse zu kulturellen Veranstaltungen gibt, Verschönerungsmaßnahmen durchführt und Aktionen wie z.B. den Laternenlauf organisiert.
- Eine Kooperationslehrkraft ist für die Zusammenarbeit zwischen Schule und den drei im Einzugsgebiet befindlichen Kindergärten zuständig. Diese Kooperation findet wöchentlich in den Kindergärten statt. Die zukünftigen Erstklässler besuchen in diesem Rahmen an „Schnuppertagen“ die Schule. Für deren Eltern finden zwei Informations- und Themenabende statt.
- Je nach Bedarf des jeweiligen Kindes kooperieren wir mit unterschiedlichen Einrichtungen, wie z.B. der Förderschulen, der JuLe (Jugendhilfe im Lebensfeld) und dem Kindersolbad.
- Kooperationspartnerinnen sind außerdem die Gemeinde mit ihren Einrichtungen (Stadtbücherei, Feuerwehr, etc.), die Kirchengemeinden (z.B. ökumenische Schulgottesdienste, regelmäßige Kooperationstreffen, etc.).


